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Berlin, 3. Mai: Startschuss für deutschlandweite PRO-Kampagne gefallen

Du bekommst alles von mir. Ich auch von Dir?

Internationale Stars bekennen sich öffentlich zu PRO-Organspende

Mitten im herzen von Berlin, direkt am Potsdamer Platz fiel am 3. Mai 2010 der Startschuss für die erste bundesweite Kampagne der Initiative „PRO-Organspende“ des Deutschen Herzzentrums Berlin. Bundesweit hängen über 5000 provokante Plakate mit berühmten Gesichtern von Stars aus Film, Mode und Sport.

Mit dem Slogan „Du bekommst alles von mir. ich auch von Dir?“ werben Til Schweiger, Luca Gajdus und Mathias Schweighöfer, Roland Emmerich, Arthur Abraham und viele mehr für eine PRO-Gesellschaft.

„Unser Wunsch ist es, diesen Zustand zu verändern“, so Prof. Dr. med. Dr. hcmult. Roland Hetzer und Dr. med. R. Pregla vom Herzzentrum Berlin. „Wir wollen dazu ermutigen, sich die Frage nach der Bereitschaft zur Organspende zu stellen und sie mit JA zu beantworten.“
„Pro-Gesellschaft ist dabei die Vision eines neuen Miteinanders in unserer Zeit, eines Füreinander - Daseins in zumindest einer elementaren Frage von Leben und Tod, der Frage nach einer Organspende:
Bist du bereit zu gestatten, dass nach deinem Tod, nachdem alles für Dich getan wurde, um Dein Leben zu erhalten, mit deinem Körper das Leben anderer gerettet wird?

Neben der Hilfe für eine individuelle Pro-Entscheidunggsfindung geht es aber andererseits auch darum, insgesamt einen Paradigmenwechsel in der Selbstsicht zu erreichen:
In den lebensentscheidenden Dingen weg vom Individualismus - hin zu einem starken Gemeinschaftsgefühl des füreinander Einstehens, des Wissens um der anderen Beistand und der Erkenntnis der Überwindungsfähigkeit eigener Ängste sowie des daraus resultierenden Glücks- und Freiheitsgefühls.“

Weitere Informationen:
www.proorganspende.de

 

Die Initiatoren der Kampagne

Prof. Dr. med. Dr. hcmult. Roland Hetzer und Dr. med. R. Pregla vom Herzzentrum Berlin

Was wir wollen:

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, ob Sie bereit wären, im Falle einer schweren Erkrankung – so zum Beispiel schwerem fortschreitenden Versagen des Herzens oder der Lunge - für sich oder Ihr Kind das Spenderorgan eines fremden Menschen zu akzeptieren? Fast 99 % von uns würden dies uneingeschränkt tun. Ein Mensch hat auch in dieser Situation das Recht auf eine zweite Chance! Haben wir dieses Recht? Denn andersherum haben sich nur etwa 20 % der Menschen in Europa für ein JA zu einer Organspende entschieden oder stimmen dieser nach dem Tod eines Angehörigen zu. So kommt es, dass wir trotz modernster Medizin in Europa im Falle einer nur durch eine Organ­verpflanzung zu behandelnden Erkrankung auf Grund der Knappheit von Spender­organen nur geringe Überlebenschancen haben. Die Konsequenz des Mangel­zustandes ist das erdrücken­de Wissen für jeden von uns, dass wir möglicherweise dann, wenn wir selbst am nötigsten Hilfe brauchen, sie nicht bekommen können sondern lediglich auf einer Warteliste landen, auf der jeden Tag Menschen sinnlos sterben und dies nur, weil die meisten von uns aus verschieden Gründen nicht bereit sind, selbst zu schenken, was wir im Fall des Falles doch alle voller Dank­barkeit bereit wären anzunehmen. ProGesellschaft ist die Vision eines neuen Miteinanders in unserer Zeit, eines Füreinander-Daseins in zumindest einer elemen­taren Frage von Leben und Tod, der Frage nach einer Organspende: Sind sie bereit zu gestatten, dass nach Ihrem Tod, nachdem alles für Sie getan wurde, um Ihr Leben zu erhalten, mit Ihrem Körper das Leben anderer gerettet wird? ProGesellschaft will dazu ermutigen, diese Frage mit JA zu beantworten. Mit einer simplen schriftlichen Erklärung - sei dies ein Papier, Dokument, ein nur scheck­karten­großer Spender­ausweis oder gar nur ein Gespräch mit den Angehörigen. Neben der Hilfe für eine individuelle Pro-Entscheidungs­findung geht es aber andererseits auch darum, in der Bevöl­kerung als solcher einen Paradigmen­wechsel in der Selbstsicht zu erreichen: In den lebens­entschei­den­den Dingen weg vom Individua­lismus. Hin zu einem starken Gemeinschaftsgefühl des Für­einander­einstehens, des Wissens um der anderen Beistand und der Erkenntnis der Überwindungsfähigkeit eigener Ängste sowie des daraus resul­tierenden Glücks- und Freiheits­gefühls. hochwertige Ausbildung und dadurch ein selbstbestimmtes Leben in Würde ermöglichen.

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