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© Consejo Nacional para la Cultura y las Artes - Instituto Nacional de Antropología
Anthropomorphe Maske
Azcapotzalco, San Miguel Amantla
Klassische Periode, späte Xolalpan-Phase, 450-550 n.Chr
Ton, Stuck und Farbe 9,7 x 16,8 x 5,6 cm
Masken dieser Art schmückten den zentralen Bereich der
«Theater»-Räuchergefäße, die eine herausragende Bedeutung
im Ritualleben von Teotihuacan hatten. Sie wurden in
spezialisierten Werkstätten hergestellt.
© Consejo Nacional para la Cultura y las Artes - Instituto Nacional de Antropología
Jaguar von Xalla
Teotihuacan, Xalla
Xolalpan-Metepec-Phase, 350-652 n. Chr.
Stein, Stuck und Farbe 97,5 x 235,5 x 74,5 cm
Der Palastkomplex von Xalla liegt nördlich der
Sonnenpyramide. Möglicherweise handelt es sich um eine der
Residenzen der Herrscher von Teotihuacan. Der Komplex
besteht aus 29 Gebäuden und acht großen Plätzen. Auf der
Ostseite des zentralen Platzes erhob sich einst ein Tempel, der
wohl Tlaloc geweiht war. Hier fand sich dieser monumentale,
aus zwölf Einzelteilen gefertigte Jaguar.
Der Jaguar von Xalla ist ein Symbol der Macht, nimmt aber
auch Bezug auf den Planeten Venus, der in Mesoamerika mit
dem Krieg verbunden war. Schließlich versinnbildlicht er Erde
und Fruchtbarkeit – dies wird durch die blumenverzierten
Seitenelemente angedeutet.
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7 | Ecke Stresemannstr. 110
10963 Berlin
Tel +49 (0)30 254 86-0
Fax +49 (0)30 254 86-107
Ausstellung vom 1. Juli bis 10. Oktober 2010
Teotihuacan – Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt
Teotihuacan war in der Klassischen Epoche (100 v. Chr. bis 650 n. Chr.) die erste, die größte und die einflussreichste Metropole auf dem
amerikanischen Kontinent. Als die Azteken rund tausend Jahre später, im 14. Jahrhundert,
die verlassene Ruinenstadt entdeckten, gaben sie ihr den Namen Teotihuacan – „der Ort, an
dem die Menschen zu Göttern werden“ – und siedelten hier ihren eigenen Schöpfungsmythos
an.
Mehr als 450 herausragende Objekte, die erstmals in Europa einen umfassenden Einblick in
Kunst, Alltag und Religion dieser rätselhaften Kultur geben, werden im Martin-Gropius-Bau
zu sehen sein. Unter anderem monumentale Architekturelemente, filigrane Gefäße und
Figuren, kostbare Steinarbeiten, Masken, Götterstatuen und Tierdarstellungen sowie Beispiele
symbolreicher Wandmalereien, die ihre leuchtenden Farben seit ihrer Entstehung vor
ca. 2000 Jahren bewahrt haben.
Maske aus Malinaltepec
Teotihuacan und Westmexiko Guerrero, Malinaltepec
Mittlere Klassik (300-550 n. Chr.)
Stein mit Einlegearbeiten aus Türkis, Amazonit, Obsidian und Muschel; Kette aus 55 Perlen und einem Anhänger
21,6 x 20,7 x 7,9 cm
© Consejo Nacional para la Cultura y las Artes - Instituto Nacional de Antropología e Historia, México | Foto: Martirene Alcántara, assistant Olivier Dekeyser
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von:
Felipe Calderón Hinojosa, Präsident der Vereinigten Staaten von Mexiko
Nicolas Sarkozy, Präsident der Republik Frankreich
Doris Leuthard, Präsidentin des Bundesrates der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Horst Köhler Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland a.D.
Öffnungszeiten:
Täglich von 10 - 20 Uhr
Katalog:
Somogy Editions d’Art: Teotihuacan – Geheimnisvolle Pyramidenstadt.
Museumsausgabe: 35 €, ISBN: 978-2-7572-0296-8
Eintritt:
9 € / ermäßigt 7 €
Online-Ticket: 10 € / ermäßigt 8 € zu buchen unter www.gropiusbau.de
Gruppen (ab 10 Personen) p.P. 7 €
Schüler- und Studentengruppen (über 16 Jahre, ab 5 Personen) p.P. 5 €
Eintritt frei bis 16 Jahre
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