Weltkultur in lokaler Vielfalt
Ab Montag, den 28. März, startet das tägliche morgen:magazin, immer von 7:00 Uhr bis 9:00 Uhr auf UKW 88,4 und per Livestream auf www.multicult.fm
Inhalte des morgen:magazin am 28. März:
radio multicult.fm ist der inoffizielle Nachfolger des ehemaligen öffentlich-rechtlichen radiomultikulti vom RBB. Das im Dezember 2008 als Webradio gestartete Projekt sendet seit Mai 2010 auf UKW in Berlin auf 88,4 Mhzund in Potsdam auf 90,7 Mhz.
Als einer der größten Medienstandorte Deutschlands und als Hauptstadtregion hat Berlin-Brandenburg wieder ein internationales Medium, das alle Communities anspricht und verbindet. multicult.fm ist die Stimme der Menschen aus über 180 Nationen, die hier leben: Ein Programm für Jung und Alt, mit einer unverwechselbaren Musikfarbe, das Hintergründe aktuellen Geschehens aus der Hauptstadtregion, aber auch aus allen Metropolen der Welt kritisch beleuchtet.
Das Weltkulturradio multicult.fm trägt dazu bei, dass Berlin als eine weltoffene Metropole wahrgenommen wird. Wie kein anderes Medium in dieser Stadt setzt es auf ein internationales Team von Journalisten und ein globales Netzwerk von
Partnern und Korrespondenten, das von Ostasien bis Südamerika reicht. Für den Ausbau dieser medialen Brücken werden Sponsoren und Förderer angesprochen, die die Ziele des Weltkulturradios unterstützen und den Weg begleiten möchten.
© Schein
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, Brigitta Gabrin, Leiterin des Radios, Benny, Moderator im neuen Studio
radio multicult.fm will nicht nur kulturelle Vielfalt repräsentieren, sondern auch eine Plattform bieten, die von Migrantinnen und Migranten mitgestaltet wird. Die zeigt, wie sie unser Zusammenleben bereichern, nicht nur durch Weltmusik im Radio oder Internet. Das ist die Plattform, die seit der Einstellung von radiomultikulti des RBB fehlt und die es weiterzuentwickeln gilt. Ein Programm, das bunt, aktuell, kritisch und politisch ist und durch die unverwechselbare Musikfarbe mit dem Einheitsbrei anderer Stationen bricht.
Für viele Menschen in der lebendigen Multikulti-Gesellschaft ist es ein Stück gemeinschaftlicher Lebensqualität: Man isst türkisch, äthiopisch oder spanisch, geht zu Balkan-Music-Partys oder zur Russendisko, besucht Tango-Konzerte, Salsa-Abende oder traditionelle burjatische Darbietungen aus der Mongolei. Überall trifft man die Communities, kommt ins Gespräch. Immer ist Weltmusik dabei das verbindende Element, denn Weltmusik bringt uns den fernsten Ort nach Hause.
Weltmusik ist die Farbe von multicult.fm. Sendungen aus der internationalen World-Music-Community, wie Odiki Voithia, Planeta Som und Dünyay Dinliyorum, finden hier ein Zuhause. Eine Hauptstütze des Programms sind Autorensendungen mit bewährter Musikfarbe, präsentiert von bekannten und beliebten Weltmusik-DJs. Muttersprachliche Sendungen machen einen wesentlichen Programmbestandteil aus. Simultane Mehrsprachigkeit per Mausklick ist angestrebt.
Weiter sollen Programmfenster eingerichtet werden, in denen lokale Akteure ihre Kiezprojekte vorstellen - von Wedding bis Marzahn, von Prenzlau bis Spremberg, und von Weltmusik bis Antirassismus. multicult.fm will neue Formate entwickeln und Synergien von klassischem Rundfunk und portalgestütztem Internet-Radio erschließen.
multicult.fm startet zwar als Webradio im Internet, verfolgt aber das Ziel, einen Sendeplatz in der Berlin-Brandenburger Radiolandschaft zu bekommen. Und warum nicht auch Fernsehen: multikulturell und multimedial.
multicult.fm sieht sich nicht nur als Radio im Internet, sondern als der interaktive Community-Sender für das multikulturelle Berlin und darüber hinaus. Wir ermuntern Menschen aus allen ethnischen Gemeinschaften zur Mitarbeit!
Weitere Informationen:
www.multicult.fm
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